Aus dem Meer

Fisch und Meeresfrüchte wie Tintenfisch, Muscheln und Garnelen sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für den Körper. Alles rund um die Delikatessen aus der Tiefe finden Sie hier.

Fakten zum Konsum

  • Im Jahr 2017 lag der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Fischereierzeugnissen nach vorläufigen Angaben bei rund 13,5 Kilogramm Fanggewicht.

  • 2017 war der Lachs der beliebteste Speisefisch, gefolgt von Alaska-Seelachs, Hering, Thunfisch und Forelle. Auf diese fünf Fischarten entfielen im vergangenen Jahr rund drei Viertel des Fischkonsums in Deutschland. Insgesamt lag der Anteil der Seefische bei 60,3 Prozent, Süßwasserfische kamen auf 29,3 Prozent. Der Rest entfiel auf Krebs- und Weichtiere.

Was sind Meeresfrüchte?

Meeresfrüchte ist ein Sammelbegriff für alle essbaren Meerestiere, die nicht zu den Wirbeltieren gehören. Dazu gehören zum Beispiel Schalentiere (z.B. Tintenfische und Austern) als aber auch Krustentiere (z.B. Hummer oder Scampis). Dementsprechend gehören Fische und alle Meeressäugetiere nicht dazu.

Krustentiere wie Panzerkrebse, Hummer, Langusten, Scampi oder Garnelen

Weichtiere wie Tintenfische, Kraken, Kalmaren, Muscheln und Schnecken sowie

→ die sonstigen Meerestiere wie Seeigel, Seegurken, Medusen oder Schwertschwänze.

Warum sind Meeresfrüchte und Fisch so gesund?

Sie gelten als leicht bekömmlich und kalorienarm, sodass man sie ohne schlechtes Gewissen verzehren kann. Garnelen verfügen zudem über einen hohen Gehalt an Eiweiß, der zwischen 15 und 20 Prozent liegt. Auch ihr Protein ist von hoher Qualität und enthält lebensnotwendige Aminosäuren. Zu den gesunden Inhaltsstoffen von Fisch und Meeresfrüchten gehören auch die Omega-3-Fettsäuren. Diese haben eine entzündungshemmende Wirkung und beugen Thrombosen vor. Je nach Art enthalten sie in unterschiedlichen Mengen wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Calcium und Kalium, Spurenelemente (z. B. Jod, Selen und Zink) und – nicht zu vergessen – Vitamine, wie z. B. Vitamin D.

Und auch in puncto „Fett“ sind Fisch und Meeresfrüchte zu empfehlen, denn es gibt eine große Auswahl an fettarmen Fischen und Meeresfrüchten und auch Arten mit viel „gutem Fett“. Alaska-Seelachs, Kabeljau und Scholle oder Garnelen und Muscheln sind mit Fettgehalten unter 2 % perfekt geeignet, um sich kalorienärmer zu ernähren

Paella selbst machen

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal

Zutaten: 600g Hühnerbrust, gewürfelt; 1 Paprikaschote, rot, klein gewürfelt; 1 Paprikaschote, gelb, klein gewürfelt; 1 Paprikaschote, grün, klein gewürfelt; 5 Knoblauchzehen, sehr fein gewürfelt; 250g Garnelen (King Prawns); 500g Tintenfische (Sepiatuben), in Ringe geschnitten; 500g Fischfilet (Pangasiusfilet); 250g Reis; 1/2 Liter Gemüsebrühe; 1 Prise Safranpulver; 200g Erbsen (TK); 250g Mais aus der Dose; 6EL Olivenöl; 2 Zwiebeln, klein gewürfelt; 500g Miesmuscheln; 3 Zitronen, in Spalten geschnitten;  Salz und Pfeffer;  Gewürze nach Geschmack.

Zubereitung: Zuerst die Zutaten würfeln, das Fleisch etwas größer als das Gemüse, und dann in der großen Paellapfanne das Olivenöl erhitzen. Jetzt das Hühnerfleisch anbraten, und danach Zwiebeln, Knoblauch und Paprika dazugeben und braten, bis die Zwiebeln glasig werden.

Danach den Reis darüberkippen, kurz mit anbraten, und daraufhin die Brühe darüber gießen und das Safranpulver hinzugeben. Während die Paella langsam vor sich hin köchelt und deshalb einreduziert, die Muscheln in etwas Wein köcheln, bis alle aufgegangen sind (die Geschlossenen wegwerfen).

Die Tintenfischtuben in feine Ringe schneiden und scharf anbraten, genauso wie die Garnelen und das Pangasiusfilet. Nach ca. 20 min. ist der Reis gar und man kann alle anderen Zutaten außer Muscheln hinzugeben und durchmengen.

Am besten nochmal Alufolie darüber breiten und 15 min. ziehen lassen. Zum Schluss werden die Muscheln am Rand drapiert genauso wie einige Zitronenspalten.

Fisch & Meeresfrüchte