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Schönheit für jedes Alter


Blauer TropfenEigenverantwortung

Unser Alter können wir nicht beeinflussen – das Aussehen größtenteils schon. Denn wie sich unsere Haut im Laufe der Jahre verändert ist nur zu ca. 25 Prozent genetisch bedingt. Den Rest bestimmen wir mit unserem Lebenswandel.

Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, viel schläft und regelmäßig bewegt, hat später höchstwahrscheinlich weniger mit Falten zukämpfen als jemand, der ständig Stress hat, raucht, viel Alkohol trinkt und Fast Food isst. Denn all diese Faktoren beeinflussen die Regeneration unserer Hautzellen. Und natürlich spielt auch die richtige Pflege eine große Rolle ...



Pflege ab 20Pflege ab 20

Mit 20 Jahren hat man gut lachen. Die Haut ist in Topform, strahlend und glatt – an Falten ist noch nicht zu denken. Damit das auch möglichst lange so bleibt, gilt es jetzt, das Gleichgewicht und den natürlichen Schutzmantel unseres größten Organs zu erhalten. Unsere Haut besteht zu einem großen Teil aus Bindegewebe. Für dessen Straffheit ist vor allem das Zusammenspiel der Bindegewebsfasern Kollagen und Elastin verantwortlich. Sinkt im Laufe der Jahre die Anzahl an diesen elastischen Fasern, wird die Haut schlaffer.


Reinigung

Die Pubertät ist zwar längst vorbei, trotzdem werden junge Frauen in den 20ern noch häufig von Hautunreinheiten geplagt: Pickelchen, Mitesser, Rötungen vermiesen den sonst so strahlenden Teint. Da heißt es: gründlich, aber sanft reinigen. Denn zu aggressive Produkte trocknen die Haut aus – deshalb lieber keine Seife oder Anti-Pickel-Kosmetik für Teenager benutzen. Reinigend und gleichzeitig erfrischend wirken z. B. Produkte mit Teeoder Fruchtextrakten.

Feuchtigkeitspflege

Eine leichte Pflege reicht im Moment in den meisten Fällen aus. Ideal sind Cremes, die der Haut viel Feuchtigkeit liefern. Die Kollagenfasern sind noch kräftig und speichern die Feuchtigkeit, sodass das Gesicht straff und rosig aussieht. Erste Spuren der Hautalterung sind erst ab Mitte 20 zu erwarten.

Abschminken!

Auch wenn’s manchmal nervig ist: Schminken Sie sich immer ab, bevor Sie zu Bett gehen. Besonders Augen- Make-up und Mascara sollten Sie gewissenhaft entfernen. Die empfindliche Haut um die Augen wird sonst gereizt. Bleibt die Mascara über Nacht auf den Wimpern, können diese schnell abbrechen.




Pflege ab 30Pflege ab 30

Mit 30 Jahren wird die Haut schon etwas anspruchsvoller. Denn während sie sich mit 20 innerhalb von 28 Tagen komplett erneuern konnte, dauert dies mittlerweile länger. Außerdem produziert sie bis zu einem Drittel weniger Fett als noch vor einigen Jahren, die Kollagenbildung nimmt langsam ab. Die Folgen: erste Mimikfältchen und Hautspannungen. Um den Teint wieder glänzen zu lassen und weitere Faltenbildung zu minimieren, sollten Sie jetzt mit einer vorbeugenden Anti-Aging-Pflege beginnen.



UV-Schutz

Bekommt die Haut zu viel Sonne ab, beschleunigen die UV-Strahlen ihren Alterungsprozess, es bilden sich Falten und Pigmentflecke. Benutzen Sie deshalb eine Tagescreme oder ein Make-up mit Lichtschutzfaktor – auch dann, wenn die Sonne nicht scheint. Denn die Strahlen durchdringen auch die Wolkendecke. Achten Sie auf eine UV-A- und UV-BProtektion, dann sind Sie rundum geschützt.

Gute Nacht!

Die Zellerneuerung findet hauptsächlich nachts statt. Um diesen Prozess zu unterstützen, sollten Sie ab jetzt zusätzlich zu einer Anti-Aging-Tagescreme eine pflegende, regenerierende Nachtcreme verwenden. Beide dürfen ruhig etwas reichhaltiger sein und neben Feuchtigkeitsspendern und Vitaminen auch Antioxidantien enthalten. Denn diese schützen vor der Bildung von freien Radikalen, die die Zellen angreifen. Fettsäuren schützen v Bekommt die Haut zu viel Sonne or Feuchtigkeitsverlust.

Strahlende Augen

Um die Augen bilden sich die ersten Mimikfältchen, denn dort ist die Haut besonders dünn und verliert schnell an Feuchtigkeit. Eine aufbauende Pflege mit glättenden Anti-Aging-Wirkstoffen ist deshalb ab jetzt genau das Richtige. Ein Tipp fürs Auftragen: Die  Creme tupfen Sie am besten sanft aufund klopfen diese ein. Das schont die zarte Augenpartie. Verreiben oder Einmassieren sollte dagegen tabu sein, da dies die Haut unnötig beansprucht.






Pflege ab 40Pflege ab 40

Auch wenn man dem Thema Hautpflege bisher nicht mehr Aufmerksamkeit als nötig zugewandt hat: Mit 40 Jahren sollte sich das ändern. Denn die Kollagenbildung verringert sich weiter, die Haut wird dünner und trockener und kann sich immer weniger selbst regenerieren. Geben Sie Ihrer Haut jetzt die Zuwendung, die sie braucht, und unterstützen Sie sie mit aufbauender Tiefenpflege. Rücken Sie Falten mit Produkten mit Peptiden, Folsäure oder Kreatin, die die Kollagenbildung ankurbeln, zuleibe.



Samthandschuhe

Gerade die Hände verraten das wahre Alter – denn sie sind immer in Bewegung und täglich den schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt. Tun Sie also auch Ihren Händen regelmäßig etwas Gutes! Cremen Sie mehrmals täglich mit reichhaltiger Feuchtigkeitspflege, am besten immer nach dem Händewaschen. Achten Sie außerdem auf Handcremes mit UV-Schutz, um Pigmentflecken vorzubeugen. Einmal wöchentlich tut ein Handbad gut.

Zarte Lippen

Ein schöner, praller Mund steht für Sinnlichkeit. Doch gerade hier bilden sich schnell kleine Fältchen, mit den Jahren wirkt der Mund schmaler, die Lippen flacher. Der Grund: Die Lippen besitzen keine Talgdrüsen und trocknen deswegen schnell aus. Um langfristig prall und zart zu bleiben, brauchen sie also unsere Hilfe – da heißt es pflegen, pflegen, pflegen. Verwenden Sie regelmäßig einen Balsam, der die Lippen mit der nötigen Feuchtigkeit versorgt.

Straffer Körper

Mehr Zuwendung kann jetzt auch Ihr Körper gebrauchen, denn auch an Armen, Beinen, Bauch und Po lässt die Spannkraft der Haut immer mehr nach. Aufbauende Duschgels verwöhnen Sie mit einer Extraportion Feuchtigkeit. Reichhaltige, straffende Körperlotionen mit zellschützenden Wirkstoffen festigen die Haut. Für ein noch glatteres Hautgefühl können Sie ein- bis zweimal wöchentlich ein Duschpeeling verwenden.





Pflege ab 50Pflege ab 50

Hormonelle Veränderungen, die die Menopause mit sich bringt, machen der Schönheit in diesem Alter zu schaffen. Denn wenn die Östrogenproduktion nachlässt, wird die Haut noch dünner und empflindlicher. Reichhaltigkeit ist jetzt das Stichwort, wenn es um Pflege geht. Pflanzliche Botenstoffe, auch Isoflavone genannt, dringen tief in die Haut ein und regen die Kollagenbildung an. Hyaluronsäure sorgt dafür, dass die Haut Feuchtigkeit besser binden kann und praller aussieht.

 

 

 



Wirkstoffcocktail

Dass die Haut mehr und mehr an Spannkraft verliert, sieht man jetzt besonders an Kinn und Hals. Die Konturen beginnen zu verschwimmen, das Gesicht wirkt schlaff und müde. Neben tiefenwirksamen Anti-Aging-Produkten sollten Sie jetzt öfter zu Seren greifen. Diese enthalten die Schönmacher in hoch konzentrierter Form und werden meist als Kur über sieben bis zehn Tage angewendet.

Haarpflege

Mit zunehmendem Alter werden auch die Haare immer weniger mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Die Folge: Sie sind dünner, feiner, trockener und haben weniger Sprungkraft. Zum Glück gibt es jetzt immer mehr Haarpflegeprodukte mit Anti-Age-Effekt, in denen die gleichen Wirkstoffe wie in Cremes und Co vorkommen. Diese sorgen dafür, dass Kopfhaut und Haarwurzeln wieder mit genügend Nährstoffen versorgt werden, und regen das Haarwachstum an.

Schönes Dekolleté

Gerade am Dekolleté haben wir ein sehr dünnes Fettgewebe. Das führt dazu, dass die Haut hier besonders knittrig aussieht. Eine reichhaltige Pflege mit UV-Schutz und Kollagenauffüllern, die Sie regelmäßig auch als Maske einwirken lassen, glättet. Außerdem bilden sich hier, wie auf den Händen und im Gesicht, schnell Pigmentflecke. Um diese zu lindern, gibt es spezielle Cremes zur Verminderung der Pigmentbildung. Regelmäßig aufgetragen, sagen diese den unschönen Flecken den Kampf an.

 

 

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